Salz ist die Grundlage fast jeden Gerichts. Es verstärkt Aromen, konserviert Lebensmittel und liefert essenzielle Mineralien für unseren Körper. Doch während wir uns oft intensiv Gedanken über die Qualität unseres Gemüses oder Fleisches machen, greifen wir beim Salz gedankenlos zur billigsten Packung aus dem Supermarktregal. Ein fataler Fehler, denn modernes industrielles Tafelsalz hat oft ein unsichtbares, aber gravierendes Problem: Es enthält Mikroplastik und künstliche Zusatzstoffe.
Die Verschmutzung unserer Weltmeere ist kein Geheimnis mehr. Doch die Vorstellung, dass diese Verschmutzung in Form winziger Plastikpartikel direkt aus dem Salzstreuer auf unserem Essen landet, ist für viele neu. In diesem Artikel beleuchten wir, wie Mikroplastik ins Salz gelangt, welche Rolle chemische Rieselhilfen spielen und wie du dich durch die Wahl von unraffiniertem Steinsalz davor schützen kannst.
Wie kommt das Plastik ins Salz?
Ein Großteil des weltweit konsumierten Salzes ist Meersalz, das in großen industriellen Anlagen aus dem Meerwasser gewonnen wird. Das Problem: Unsere Ozeane sind voll von Plastikmüll. Durch UV-Strahlung, Wellenbewegung und Salzwasser zerfällt dieser Müll über die Jahre in immer kleinere Stücke, das sogenannte Mikroplastik. Diese Partikel sind oft kleiner als fünf Millimeter und für das bloße Auge kaum noch erkennbar.
Wenn Meerwasser in großen industriellen Salinen verdunstet, um das Salz zu gewinnen, verdunstet das Wasser, aber das Mikroplastik bleibt zurück. Es bindet sich an die Salzkristalle und landet schließlich abgepackt in den Regalen der Supermärkte. Zahlreiche internationale Studien haben in den letzten Jahren handelsübliche Meersalze aus verschiedenen Regionen der Welt untersucht und in der überwältigenden Mehrheit der Proben Mikroplastikpartikel nachgewiesen. Je feiner das Salz industriell gemahlen wird, desto schwerer ist es, diese Verunreinigungen herauszufiltern.

Die Gefahr der chemischen Rieselhilfen
Mikroplastik ist jedoch nicht das einzige Problem von industriellem Tafelsalz. Um zu verhindern, dass das Salz durch Luftfeuchtigkeit verklumpt und um sicherzustellen, dass es perfekt aus dem Streuer rieselt, fügt die Industrie sogenannte Rieselhilfen oder Trennmittel hinzu. Diese chemischen Zusätze sind zwar lebensmittelrechtlich zugelassen, haben aber in einem reinen Naturprodukt nichts verloren.
Häufig verwendete Rieselhilfen sind Aluminiumsilikate, Natriumferrocyanid (E535) oder Kaliumferrocyanid (E536). Aluminium steht seit langem in der Kritik, da es im Verdacht steht, neurotoxische Wirkungen zu haben und sich im Körper anzureichern. Auch wenn die Mengen im Salz gering sind, summieren sie sich über die Jahre, da Salz täglich konsumiert wird. Ein echtes, unraffiniertes Natursalz kommt komplett ohne diese chemischen Krücken aus. Es darf ruhig ein wenig klumpen – das ist kein Zeichen von schlechter Qualität, sondern der Beweis für Natürlichkeit und Restfeuchte.
🌿 Alpensalz Salzkammergut (grob): Unbelastetes Steinsalz
Wenn du Mikroplastik aus dem Meer sicher vermeiden möchtest, ist ein hochwertiges Steinsalz die beste Wahl. Unser braunes Alpensalz aus dem Salzkammergut in Österreich stammt aus tiefen Gesteinsschichten, die vor Millionen von Jahren entstanden sind – lange bevor es Plastik auf der Erde gab. Es wird von Hand abgebaut, ist unraffiniert und reich an natürlichen Mineralien. Die warme braune Farbe entsteht durch eisenhaltige Sedimente, die dem Salz seinen charakteristischen, rustikalen Geschmack verleihen.
Zum naturbelassenen Alpensalz →Steinsalz: Die reine Alternative aus dem Berg
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, was Mikroplastik betrifft, sollte seinen Blick von der Küste in die Berge richten. Steinsalz (wie das Alpensalz oder das Himalaya-Salz) ist im Grunde genommen auch Meersalz – allerdings aus Urmeeren, die vor über 200 Millionen Jahren ausgetrocknet sind. Durch tektonische Verschiebungen wurde dieses Salz tief unter der Erde eingeschlossen und vor Umweltweinflüssen geschützt.
Da diese Urmeere lange vor der Erfindung von Plastik und der industriellen Verschmutzung existierten, ist Steinsalz absolut rein und frei von Mikroplastik. Es wird tief im Berginneren abgebaut und kommt, wenn es von guter Qualität ist, unraffiniert und ohne jegliche Rieselhilfen in den Handel. Steinsalze bieten eine faszinierende Vielfalt an Farben und Geschmacksnuancen, abhängig von den Mineralien, die in den jeweiligen Gesteinsschichten eingelagert sind.
Bewusster Konsum beginnt beim Würzen
Der Wechsel von industriellem Tafelsalz zu einem hochwertigen Natursalz ist eine der einfachsten und effektivsten Veränderungen, die du in deiner Küche vornehmen kannst. Du eliminierst nicht nur Mikroplastik und chemische Rieselhilfen aus deiner täglichen Ernährung, sondern führst deinem Körper auch die natürliche Mineralstoffmatrix zu, die durch die industrielle Raffination verloren geht.
Ein gutes Salz ist eine Investition in deine Gesundheit und in den unverfälschten Geschmack deiner Speisen. Achte beim Kauf darauf, dass das Salz als "unraffiniert" oder "naturbelassen" deklariert ist und keine E-Nummern auf der Zutatenliste stehen. Die Natur hat uns perfekte Salze geschenkt – wir müssen sie nicht chemisch verändern, um sie genießen zu können.
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